Ein Restrisiko bleibt für den Hausbesitzer immer!

Grund- oder Überversorgung deutscher Hausbesitzer – Welche Versicherungen braucht ein Häuslebauer heutzutage? von Hans-Heiko Brunzel

Im Rahmen einer Weiterbildungsveranstaltung für Kunden des Unternehmens Brunzel Bau GmbH in Velten führte Herr Brunzel unter aktiver Mithilfe eines ortsansässigen Versicherungsmaklers in das Thema ein. Die Brunzel Bau erstellt seit vielen Jahren Einfamilienhäuser im mittleren Preissegment.

Qualität und partnerschaftliches Bauen stehen auf der Fahne des Unternehmens. Hintergrund ist, dass der Kunde auch nach Beendigung des Bauvorhabens nicht alleine gelassen werden soll. Grund genug, über die Frage „Welche Versicherung braucht der Hausbesitzer heute?“ aus fachkundiger Sicht mit fachlicher Unterstützung zu referieren.

Ein Restrisiko bleibt für den Hausbesitzer immer!

Seminarveranstaltung Brunzel Bau, Velten

Elementarschadenrisiko

Brunzel führte in das Thema ein. „Es gibt immer Schäden, die man nicht versichern kann,“ sagte er, „gerade das Elementarschadenrisiko ist heutzutage kaum noch versicherbar.“ Velten, auf dem Gebiet der ehemaligen DDR liegend, wusste aus der Vergangenheit, dass Elementarversicherungen durch die deutsche Versicherung, staatliche Gebäudemonopolversicherung der DDR abgesichert waren. Elementarschäden sind solche, die insbesondere durch Überflutungen oder Ungezieferfraß hervorgerufen werden. Wer aber unabhängig von diesen Spezialproblemen Versicherungen benötigt, muss an Folgendes denken: In Deutschland gibt es außer für den Fall des Feuers keine Pflichtversicherung. Das ist alles gut organisiert. Es besteht im Grunde ein seit Jahrhunderten bewährtes System der immer gedeckten Feuerversicherung.

Zudem kommt es darauf an, was sonst noch nach Lage und nach Wünschen der Hausbesitzer versichert werden soll, auch ein eventueller Schaden Dritter, der sie auf dem Grundstück erreichen könnten. Wichtig ist, eine Gebäudeversicherung gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm- und Hagelschäden. Eine Elementarschadenversicherung macht immer Sinn. Auch Stürme haben in den letzten Jahren im norddeutschen Flachland, weit entfernt von Ost- und Nordsee, zugenommen. Dieser Trend wird sich verstärken.

Haus- und Grundstückshaftpflichtversicherung

Es gehört auch eine Haus- und Grundstückshaftpflichtversicherung unbedingt dazu – gerade im Winter, wenn z. B. ein Spaziergänger vor der Haustür stürzt. Es ist die Frage, ob man ein Komplett-Versicherungspaket abschließen sollte. Zudem ist auch diskutieren, ob zusätzlich eine Rechtschutzversicherung abzuschließen ist. Diese greift bekanntlich aber nicht bei Insolvenzen und Streitigkeiten rund ums Bauen, sondern nur für Rechtsstreitigkeiten anderer Art. Eine Hausratversicherung sollte man auch abschließen, um das Inventar zu schützen. Ob es eine Glasbruchversicherung sein muss, muss diskutiert werden. Bundesweite Beratung gibt es z. B. für Hausbesitzer und Hausbauer unter der Telefonnummer 030/2789010.

Handwerker Brunzel dankte dem Versicherungsmakler für seine Mithilfe in dem Vortrag und riet allen Beteiligten, angesichts der hohen laufenden Belastungen durch Versicherungsprämien genau zu prüfen, welche Versicherung notwendig ist oder nicht. Im Nachgang der Diskussion mit den Teilnehmern wurden entsprechende schriftliche Unterlagen, z. B. Rechnungen, überreicht.

V.i.S.d.P.:

Heiko Brunzel
Bauunternehmer

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