Work-Life-Blending: Zukunft Leben und Standortwahl

Lebensraum: Aktivitäts- und Leistungsketten für Familie – Wirtschaft – Zeit und Geld. Verschmelzung von Arbeitszeit und Lebenszeit – Diskussionsbeitrag von Bauunternehmer Heiko Brunzel, Velten in Brandenburg

Work-Life-Blending: Zukunft Leben und Standortwahl - Diskussionsbeitrag von Heiko Brunze, Bauunternehmer Brunzel Bau aus Velten, Brandenburg

Work-Life-Blending: Zukunft Leben und Standortwahl – Diskussionsbeitrag von Heiko Brunze, Bauunternehmer Brunzel Bau aus Velten, Brandenburg

Karriere, Kapital und beste Perspektive? Auf der Suche nach Ruhe, Erholung und einer Ferienimmobilie für den wachsenden Spagat zwischen Beruf und Familie? Das gesellschaftliche Klima verlangt Schnelligkeit, Anpassung und Gleichmaß – Familie braucht Zeit und Wahlfreiheit, Work-Life-Balance. Diskussionsbeitrag von Unternehmer Heiko Brunzel, Geschäftsführer der Brunzel Bau GmbH aus dem brandenburgischen Velten. „Blick auf das Meer, keinen Trubel vor der Tür und gute Anbindung mit der Bahn, ein Traum von 12,1 Prozent aller Deutschen, die sich für die schönste Zeit eine Eigentumswohnung oder Immobilie erfüllen. Familienentspannungsdomizile an der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern sind der Hit“, so der Veltener Bauunternehmer und Familienbefürworter Heiko Brunzel. Durch die Verschmelzung von Beruf, Karriere und Familie entsteht das Work-Life-Blending und die Schaffung von Freiräumen ist eine der größten Herausforderungen in Zeiten der Aktivitäts- und Leistungsketten für Familie, Beruf und Unternehmen. Wie alles unter einen Hut packen, Qualität, Sinn und Lebensglück generieren?

Die Währung „Zeit“ rückt in den Fokus

Die Furcht vor dem drohenden „Karriereknick“ und der geforderten Flexibilität und dem damit verbundenen Zeitdruck lässt junge Menschen von der Gründung einer Familie oftmals abschrecken. Diese Entwicklung wäre für Deutschland und Europa aber fatal und ginge in die falsche Richtung.

Unternehmer Heiko Brunzel gibt zu bedenken, dass der gesellschaftliche Wandel zwar mittlerweile Elternzeit, Elterngeldmonate und das Recht auf Betreuungsplätze geschaffen hat, doch gleichzeitig wächst der Druck, familiäre und berufliche Aufgaben miteinander zu meistern. Damit wird der Nachwuchs oftmals „wegorganisiert“.

Projekte wie „Kids City“ sollten eine ebenso hohe Priorität genießen, wie der Blick zum Demographischen Wandel. Die Sensibilisierung für Betreuungsmodelle für die ältere Generation und der damit verbundene gesellschaftliche Wandel haben mittlerweile tiefe Veränderungen herbeigeführt.

Im Seminar der Brunzel GmbH wird deutlich, dass nicht nur bei den Fragen Urlaub, Freizeitangebote und Betreuung für Familien ein großes Nachholbedürfnis gilt. Im Besonderen kristallisiert sich das Thema heraus, dass die Arbeitsplatzschaffung auf Familienbedürfnisse angepasst werden muss. „Der Kosten- und Zeitaufwand spielen eine maßgebliche Rolle bei der Standortwahl zum Leben und Arbeiten, genauso wie die Infrastruktur – starke Wirtschaft, starke Bürger – global und trotzdem heimisch“, so Bauunternehmer Heiko Brunzel zusammenfassend.

Wie mag man Morgen wohnen? – Welche Strukturen spielen für die Lebensqualität und das Wirtschaftswachstum eine elementare Rolle?

Kurze Wege, Mobilität, Erlebnisoasen, Grünanlagen und gefühlte Globalität, also kurz: Vielfalt zeichnet eine Stadt aus. Heterogene Mikrokosmen sorgen für Lebendigkeit und Wandel. „Hierbei spiegelt sich heute schon in den Immobilienpreisen die räumlich-soziale Fragmentierung wieder. Stadtteile unterscheiden sich nach Neigung, Ökologie, Ökonomie und den sozialen Milieus. Der Lebensraum gestaltet sich immer fragmentierter und bietet die Möglichkeit zur Auslebung der Individualität. Die zukünftige Schnittmenge liegt in der Verschmelzung von Beruf und Freizeit. Der Wunsch von allen Seiten nach permanenter Flexibilität bringt die Globalisierung, der technische Fortschritt und der fortschreitende Wertewandel mit sich. Dies prägt im Besonderen die Art und Weise des Wohnens. Metropolen, Städte und Orte zählen zu den Erlebnisräumen, die durch Story Telling im Marketing für die Standortdiskussion umgesetzt werden müssen. Schon heute besteht die größte Anpassungsleistung in der Generierung der virtuellen Ökonomie und der historischen Entstehungsgeschichte“, erläutert Heiko Brunzel den interessierten Teilnehmern.

Aktive Standortpolitik zahlt sich aus: Wirtschaftsansiedelung durch Attraktivität

„Wettbewerbskraft, Gemeinwesen, Qualitätsverbesserung – Stadtbild und Wohnqualität, Wirtschaft und Arbeitsmarkt, Kinder und Familie, Freizeit und Erholung, Bildung und Kultur, öffentliche Dienste und Verwaltung“  dies sind die Schlüsselwörter für die zukünftige Leitlinie: Global denken, lokal handeln. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingen für Unternehmen ändern sich nicht nur rasant, sondern um leistungsfähig zu bleiben bedarf es auch die Anforderungen im gesamten Umfeld anzupassen. Die Bedürfnisse der Mitarbeiter und deren Familien gestalten sich immer individueller. Work-Life-Balance für ein gesundes Betriebsklima, Standortpolitik, langfristige Wirtschaftlichkeit und Bindung von Mitarbeitern ist unerlässlich, gesunder Lebensraum mit Lebensqualität. „Aktive Standortpolitik beinhaltet einen gesunden Mix von historischer Atmosphäre gepaart mit Zukunftsvisionen, wie verschiedene Temporären, sprich Pop-Up-Semantik, Container Living und das offene Leben durch neue Formen der Nutzung sowie auch das solide bauen“, so Bauunternehmer Heiko Brunzel.

Warum punktet bei der Standortwahl Baden-Württemberg bei ausländischen Investoren und liegt weit vor Bayern, Nordrhein-Westfalen oder Berlin und Hessen?

  • Gute Verkehrsinfrastruktur
  • Historisch gewachsenes Geflecht aus Wirtschaft und Forschung
  • Nähe zur Schweiz
  • Beliebt bei produzierenden Unternehmen und Logistik Unternehmen

Das Bundesland Hessen baut auf amerikanische Unternehmen, Nordrhein-Westfalen auf China und Japan. Unternehmer Heiko Brunzel gibt zu bedenken, dass dies laut Studien kein Zufall ist, sondern gezielt beworben wird. Die rheinischen Metropolen werben seit Jahrzehnten intensiv um neue Ansiedlungen aus Fernost.

Berlin konnte  zu den Top-Platzierten dank bester kontinuierlicher Imagewerbung aufholen, nachdem es vor Jahren Kritik an der Wirtschaftsförderung gab und nun die Internationalität im Fokus der Investoren angekommen ist. Daraus profitiert natürlich auch der sogenannte Speckmantel von Berlin.

Weitere Diskussionen folgten zu den Fragen: Wo stehen die anderen Bundesländer? Was wird für die Bindung zum Standort benötigt, damit Unternehmen der Qualifikation für den globalen Markt standhalten können?

V.i.S.d.P.:

Heiko Brunzel
Bauunternehmer

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Schreibe einen Kommentar