Erfahrung Brunzel Bau – Sozialer Frieden durch Kapitalbildung und Stärkung der Wirtschaftlichkeit

Inhouse Veranstaltung und Mitarbeiterschulung mit Heiko Brunzel, Geschäftführer der Brunzel Bau GmbH aus Velten, Brandenburg: Erst Kapitalbildung und dann Steuererklärung, diese bleibt manchmal Pflicht – Freiwillige Abrechnung bring Vorteile

Bauunternehmer Heiko Brunzel, Geschäftsführer der Veltener Brunzel Bau GmbH führt praxisbezogen in die Grundlagen der ordnungsgemäßen Bauwirtschaft zu Beginn des Seminars ein. Das Unternehmen Brunzel Bau GmbH in der Germendorfer Straße in Velten kann auf eine mehr als zwanzigjährige gute Erfahrungsgrundlage in der erfolgreichen Bauwirtschaft, sowohl im öffentlichen wie auch privaten Hochbau zurückgreifen. „Das Grundbedürfnis der Menschheit besteht darin, seine Versorgung mit Nahrungsmitteln, Kleidung und Behausung zu sichern. Im Laufe der Menschheitsgeschichte und Entwicklung wurden immer wieder neue spezielle gesellschaftliche Institutionen aufgebaut, die die menschlichen Funktionen abbildeten und zur Erfahrungserweiterung beitrug“, so Bauunternehmer Heiko Brunzel einführend.

Zur Diskussion unter den Teilnehmern wurde an Hand von Studien und Erfahrungswerte die Feststellung gemacht, dass seit der Industrialisierung sich unauffällig und subtil die Wirtschaft immer mehr zum Herrscher des Volkes erhoben hat. Hierbei übermittelt die „Herrscherin“ Wirtschaft die Botschaft, dass das Glücklich-Sein der Bürger mit ihren Produkt- und Berufsangeboten erfüllt werden kann. Unternehmer Heiko Brunzel und die Teilnehmer stellen sich die Frage nach der Zielauslegung: „Besteht ein Ziel darin, dass trotz allen Wohlstandes ein Mangel empfunden werden soll? Aus dem Bürgerleben entstand Konsum- und Berufsleben und damit wird der Wunsch nach Anerkennung, Selbstverwirklichung, Erfüllung der Träume genährt, doch wo bleiben dann Familie, Freunde und das Gemeinwesen? Wie steht die Relation Ausgaben und Einkommen gegenüber? Soll der Bürger seine Ausgaben, vor allem seine fixen Ausgaben, möglichst parallel mit seinem Einkommen steigern, damit immer wenig Spielraum bleibt und man somit der Wirtschaft treu bleiben muss?“ Die Realität bestätigt, dass trotz eines relativ hohen Wohlstandniveaus sich die Gesellschaft so verhält als würden sie um das letzte Stück Brot kämpfen müssen, Feiertage lösen Panik aus, dass die Vorräte zu Ende gehen würden und für alles und jeden werden Versicherungen abgeschlossen. In den Veltener Räumlichkeiten steht die Frage im Raum, ob die Gesellschaft ein Volk von Fixkosten-Proletariern geworden ist?

Kapitalbildung für Vorsorge, Wohlstand und gesellschaftliche Gemeinschaft

Sozialer Frieden gesichert durch Steuereinnahmen? Zur weiteren Diskussion der Brunzel Bau Seminarveranstaltung stand das Thema Steuern und Abgaben bei Kapitaleinkünften. „Die Abgeltungsteuer führt zu einer erheblichen steuerlichen Entlastung sowie zur drastischen Vereinfachung des Besteuerungsverfahrens von Kapitaleinkünften“, erläutert der eingeladene Experte für Steuerrecht des Gesetzesentwurfs. Obwohl sich die Banken darum kümmern, dass die Besteuerung an das Finanzamt abgeführt wird, werden viele Anleger nicht darum herumkommen, weiter ihre Kapitalerträge in der Steuererklärung abzurechnen. Es ist möglich, dass sie dazu aufgrund der Art ihrer Anlagen verpflichtet sind oder dass sie ohne Steuererklärung Geld verschenken würden. Zieht die Bank die Kirchensteuer nicht automatisch ein, so wird Steuererklärung zur Pflicht. Hat der Anleger seiner Bank nichts zu seiner Konfession gesagt, führt sie die Kirchensteuer nicht ab. Anleger müssen dann ihre Kapitalerträge und Kursgewinne weiter in der Steuererklärung abrechnen.

Freiwillige Abrechnung bringt Vorteile

Ohne gesetzliche Pflicht wird es sich für viele Anleger lohnen, die Erträge freiwillig in der Jahresabrechnung aufzuführen. Das gilt vor allem für die Anleger, deren Grenzsteuersatz unter 25 Prozent liegt wie z. B. bei vielen Rentnern, gibt der Experte zu bedenken. „Erzielen sie etwa mit Sparbriefen Zinsen über 801 Euro im Jahr, wird die Bank für sie pauschal 25 Prozent Steuer abführen, auch wenn der zu zahlende Steuersatz tatsächlich nur bei 20 Prozent liegt. Die zu viel gezahlte Abgabe bringt den Sparern nur die Steuererklärung zurück“.

Anleger und Bürger, die insgesamt ein eher niedriges Einkommen haben, sollten prüfen, ob sie vom Finanzamt eine Nichtveranlagungs-Bescheinigung bekommen. Das Finanzamt stellt diese Bescheinigung für bis zu drei Jahre aus, wenn das gesamte Einkommen des Anlegers voraussichtlich so niedrig sein wird, dass er in dieser Zeit keine Steuern zahlen muss. Liegt der Bank diese Bescheinigung vor, wird keine Abgeltungsteuer an das Finanzamt abführen.

Der Altersentlastungsbetrag sorgt dafür, dass Senioren über 64 Jahre einen Anspruch auf den Steuerfreibetrag für Nebeneinkünfte haben, z. B. Zinsen oder Mieteinnahmen. Je nach Alter, Art und Höhe der Nebeneinkünfte können für Anleger so zusätzlich zum Sparerpauschbetrag bis zu 40 Prozent der Nebeneinkünfte steuerfrei sein.

Fazit: Steuersparen durch Steuererklärungsabgabe leicht gemacht!

Lohnen kann sich die Steuererklärung schließlich auch dann, wenn mit Investitionen Verluste erzielt wurden und diese nun mit Gewinnen aus anderen Anlagen verrechnet werden können. Herr Heiko Brunzel bedankt sich und gibt aus Unternehmersicht zu bedenken, dass eines der Hauptsorgen die relativ höhere Abgabenlast und damit auch Finanzierungsproblematik im Besonderen für Handwerks- und Mittelstandbetrieben gegenüber Großbetrieben besteht. „Vergessen wird oftmals, dass Handwerksbetriebe Erbschaftssteuer, Nichtabzugsfähigkeit des Unternehmerlohnes und mangelnde Sozialsicherung des Unternehmers als Sondernachteile zu tragen haben. Gleichzeitig tragen mittelständische Handwerksunternehmen aber auch die Rolle als wesentlicher Sozialkostenträger gegenüber den Großunternehmen, welche immer weniger mit dem sozialkostenbelasteten Faktor Arbeit, dafür aber immer mehr mit dem sozialkostenfreien Produktionsfaktor Kapital arbeiten“, so Bauunternehmer Heiko Brunzel abschließend.

Heiko Brunzel

Bauunternehmer

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