Brunzel Inhouse-Mitarbeiter Schulung: Sicherheit für Unterwegs – Warnwestenmitführpflicht

Im Rahmen einer Erwachsenenschulung seiner Mitarbeiter eröffnete Herr Heiko Brunzel als Geschäftsführer der Brunzel Bau GmbH den Vortrag in den Räumen der Brunzel Bau GmbH in Velten, Brandenburg.

Ab 1. Juli 2014 gilt für alle in Deutschland zugelassenen Pkw, Lkw und Busse eine allgemeine Warnwestenmitführpflicht. Davon ausgenommen sind Motorräder und Wohnmobile. Bisher gab es die Vorschrift schon für Fahrer gewerblich genutzter Fahrzeuge, d.h. die Mitarbeiter der Brunzel Bau GmbH hatten die Warnwesten bereits mitgeführt. Die Regelung ist in der Unfallverhütungsvorschrift UVV Fahrzeuge BGV – D 29 verankert.

Brunzel Inhouse-Mitarbeiter Schulung: Sicherheit für Unterwegs - Warnwestenmitführpflicht

Seminarbeitrag Heiko Brunzel: Sicherheit für Unterwegs – Warnwestenmitführpflicht

In jedem dieser Fahrzeuge muss eine Warnweste mitgeführt werden, unabhängig von der Anzahl der Insassen. Bei Verstoß droht Verwarnungsgeld. In Deutschland gibt es zwar keine Tragepflicht, Unternehmer Heiko Brunzel empfiehlt jedoch, für alle Insassen (Zahl der Sitzplätze) eine Warnweste im Auto dabeizuhaben und diese im Notfall noch vor dem Aussteigen anzulegen. So erhöht man die eigene Sicherheit und ist außerdem für alle Regelungen im Ausland vorbereitet. Die Warnweste muss der Norm EN 471 bzw. EN ISO 20471:2013 entsprechen. Ob das der Fall ist, erkennt man an dem Hinweis auf dem Wäscheschild. Erlaubt sind reflektierende Warnwesten in gelbem, orangem und rotorange mit zwei umlaufendem, fünf Zentimeter breitem reflektierenden Streifen. Herr Brunzel empfiehlt außerdem, für Kinder spezielle Warnwesten in kleineren Größen anzuschaffen, denn die normalen, in Einheitsgrößen hergestellten Warnwesten sind den Jüngsten oft zu groß.

Wo platziert man Warnwesten im Auto?

Die Weste sollte auf jeden Fall griffbereit verstaut sein – also im Fahrzeuginneren, z. B. im Handschuhfach oder in den Seitenfächern. Ganz unten im Kofferraum bringt die Weste im Notfall wenig. Da sie durch Sonneneinstrahlung ausbleicht, sollte man sie an einem dunklen Ort aufbewahren. Der ARCD rät, die Warnweste bei einer Panne oder einem Unfall zur eigenen Sicherheit schon vor dem Aussteigen aus dem Auto anzulegen.

Welche Strafe droht?

Führt man in Deutschland keine Warnweste mit und wird man kontrolliert, ist ein Verwarnungsgeld in Höhe von 15 Euro fällig.

Was muss man bei der Fahrt ins Ausland beachten?

Im Ausland gelten die unterschiedlichsten Regelungen, wie Mitführ- oder Tragepflicht, Warnweste nur für den Fahrer oder für alle Insassen. Teilweise droht ein saftiges Bußgeld, zum Beispiel bis zu 600 Euro in Frankreich oder sogar mehr als 1.000 Euro in Belgien. Führt man für jeden möglichen Insassen eine Warnweste mit und zieht man diese im Notfall schon vor dem Aussteigen an, ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Der ADAC hat hier Daten zusammengestellt: http://www.adac.de/_mmm/pdf/Warnwestenpflicht_166056.pdf

Bauunternehmer Heiko Brunzel: „Sicherheit im Straßenverkehr ist ein großes Thema, ob beruflich oder privat. Viele Folgeunfälle passieren, weil Passanten nicht gesehen werden. Sicherheit geht vor, im Besonderen auch für einen Ort wie Velten, der direkt an der Autobahn liegt. Wem die die Farbe noch nicht auffällig genug erscheint hat auch die Möglichkeit für ein besonderes Logo. Wer mag kann Warnwesten auch mit eigenem Logo bedrucken lassen.“

V.i.S.d.P.:

Heiko Brunzel

Bauunternehmer

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