Solide Strategie – Sanierung zum Effizienzhaus

Energie ist teuer. Laut Aussage vom statistischen Bundesamt stiegen die Preise für leichtes Heizöl und auch das Gas verteuerte sich. Besonders betroffen sind Bewohner von älteren und unsanierten Immobilien, die überdurchschnittlich viel Energie benötigen. Die Palette ist groß und die Planung einer soliden Sanierung benötigt die richtige Strategie. Erfahrener Bauunternehmer Heiko Brunzel von der Brunzel Bau GmbH weiß aus Erfahrung um die Planung und Umsetzung zur erfolgreichen Modernisierung und im Besonderen im energetischen Bereich.

Lösungen sind auf dem Markt zu finden und durch partnerschaftliche Zusammenarbeit und Kompatibilität können nötige Sanierungsmaßnahmen erfolgreich umgesetzt werden. Wenn also Modernisierung und Sanierung angesagt ist, weil der Eigentümer das Geld nicht einfach nur verheizen will, dann mit kompetenten Partnern an der Seite. In regelmäßigen Veranstaltungen werden auch zu den Themen Energetische Komplettsanierung Kunden, Handwerker, Unternehmer und Interessierte eingeladen.

Energieeinsparverordnung

Welche Möglichkeiten hat der Immobilienbesitzer und Bauherr? Welche Einsparmöglichkeiten bietet eine energetische Sanierung?

Welche Möglichkeiten hat der Immobilienbesitzer und Bauherr? Welche Einsparmöglichkeiten bietet eine energetische Sanierung?

Hier hat der Gesetzgeber in Deutschland in den letzten Jahren einiges getan. Für neu gebaute Häuser gilt eine strenge Energieeinsparverordnung, die die Energieeffizienz von Wohnraum auf sehr hohe Werte festlegt. Das Haus, das in Deutschland nach dem aktuellen Wärmeschutzstandard der Norm entspricht, wurde in den USA mit dem sogenannten LEED-Siegel (Leadership in Energy and Environmental Design) für ganz besonders effiziente Energienutzung ausgezeichnet. Dieser Wärmeschutzstandard wird regelmäßig etwas strenger gefasst. Zunächst einmal werden die Anforderungen um etwa ein drittel steigen. Eine weitere rechtliche Vorgabe, die in diesem Zusammenhang interessant ist, ist der sogenannte Energieausweis: Seit Anfang 2009 muss ein Verkäufer oder Vermieter einer Wohnimmobilie dem Kauf- oder Mietinteressenten ein Dokument vorlegen, das Auskunft über die Energieeffizienz der betreffenden Immobilie gibt. Hier existieren allerdings zwei verschiedene Versionen:

Der sogenannte Bedarfsausweis gibt an, wie viel Energie zum Bewohnen der Immobilie notwendig ist, und zwar vom Fachmann nach objektiven Kriterien berechnet. Dieser Energieausweis ist allerdings nur für wenige Immobilien zwingend vorgeschrieben.

Die anderen Verkäufer und Vermieter dürfen zwischen dem Bedarfsausweis und dem sogenannten Verbrauchsausweis wählen, der auf den Abrechnungen der Heizkosten in den letzten drei Jahren beruht. Diese Werte sind stark von dem Heizverhalten der Vornutzer abhängig, weswegen ein Verbrauchsausweis nur wenig aussagekräftig ist.

Wachsender Beitrag der Erneuerbaren

Auch die Erneuerbaren Energien tragen dazu bei, bei den laufenden Heizkosten zu sparen. Nach Auskunft des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e. V. haben die Erneuerbaren Energien im Jahr 2009 9,6 % der Heizenergie bereitgestellt. Das ist ein Anstieg um 22 % gegenüber dem Anteil von 7,9% im Jahr 2008. Für diese knappen 10 % der Heizungen zahlen die Nutzer nun keine Heizkosten mehr. Die Berechnung der Deutschen Energie-Agentur belegt, dass sich durch eine energetische Komplettsanierung bis zu 80 Prozent der Energieverbrauch reduzieren lässt.

Neu gebaute Gebäude, egal ob Wohnungen oder Nicht-Wohngebäude, müssen nach dem Erneuerbaren Energiewärmegesetz in Deutschland einen bestimmten Anteil ihrer Heizenergie aus Erneuerbaren Energien decken. Dieser fällt unterschiedlich hoch aus, je nachdem, welche Erneuerbare Energiequelle gewählt wird, und liegt z. B. bei Solarkollektoren bei 15 %. Feste Biomasse, Erd- oder Umweltwärme müssen mindestens 5 % zum Gesamtwärmeverbrauch beitragen. Dies gilt nicht für Gebäude, die an Fern- oder Nahwärmenetze angeschlossen sind.

Warmwasser und Heizung

Für die Praxis bedeutet das, dass es mehr und mehr alltäglich werden wird, den Wärmeenergiebedarf in Gebäuden aus Erneuerbaren Energien zu decken. Wünschenswert ist, dass beispielsweise für die Komplettsanierung eines Einfamilienhauses (EH 100) zu einem KfW-Effizienz Haus mit professioneller Baubegleitung durch einen Sachverständigen und Installation einer Solarthermie Anlage für Warmwasser und Heizung plus Austausch des alten Gaskessels gegen einen neuen Brennwertkessel auch finanziell umsetzbar ist. Dazu ist eine solide Strategie unabdingbar.

Heiko Brunzel
Bauunternehmer

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

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