Brunzel Bau Seminarveranstaltung: Steine für die Ewigkeit

Die Dauerhaftigkeit eines Hauses und die Vorstellung, dass alle Steine für die Ewigkeit gefügt seien, scheint den Völkern aus der alten Zeit besonders eingeprägt zu sein. Der Gedanke hat insofern sein gutes, als daraus planerische Sorgfalt und ein sparsamer Gebrauch der Ressourcen in der Vergangenheit zu folgern. Bauunternehmer Heiko Brunzel ist seit mehr als zwanzig Jahren erfolgreich in der Bauwirtschaft in Berlin und Brandenburg  sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Hochbau tätig.

Brunzel Bau Seminarveranstaltung: Steine für die Ewigkeit

Brunzel Bau Seminarveranstaltung: Steine für die Ewigkeit

Regelmäßige Informationsveranstaltungen werden für Investoren, Bauherren, Eigentümer, Interessierte und Mitarbeiter erfolgreich mit speziellen Themen zu Immobilien und deren Nutzung und auch zu Sanierungen, Erneuerung und Erhaltung durchgeführt. Die letzte Erhebung  des statistischen Bundesamtes im Jahre 2002 stellte fest, dass in Deutschland ca. 35 Mio. Wohnungsmietverhältnisse bestanden. Gesellschaftliche Veränderungen, Globalisierung und die damit erforderte Flexibilität spiegelt sich auch im Nutzungsverhalten von Wohnraum wieder.

Regeln bringen Frieden untereinander

Das Bauen für längere Lebenszeit zwingt aber Regeln auf, die den Baubestand und auch das Auskommen der Menschen untereinander sichern. Das Baugesetz stellt eines der Mittel dazu dar. Erst seit Ende der achtziger Jahre gibt es ein Baugesetz. Davor sprach man von Bauordnung. Diese leitete sich von der Verordnung der Baupolizei ab. Die übergeordnete Idee, dass das an Grund und Boden gebundene allgemeine Baurecht kanalisiert werden muss, um das Nebeneinander willkürlichen Bauens zu einem erträglich geordneten Miteinander zu gestalten, zwingt förmlich zur Vernunft.

Städte und Dörfer haben deutschlandweit in den letzten Jahrzehnten ihr Gesicht umfassend verändert. Eine Fülle von Formen und Baustoffen findet sich in Stadt und Land wieder. Früher war eine Gegend durch eine verhältnismäßig einheitliche Bauweise gekennzeichnet. Andererseits unterschieden sich Gestalt und Material von Landschaft zu Landschaft. Ursachen für neue Entwicklungen sind und waren:

  • Zerstörung durch Krieg
  • Funktionswandel in den Dorf- und Stadtkernen
  • Bauboom der letzten Jahrzehnte
  • Anwendung neuer Techniken und Materialien
  • keine regionale Beschränkung der Baustoffe – große Mobilität
  • Schnell wechselnde Geschmacksrichtungen
  • fehlendes oder wenig entwickeltes gestalterisches Empfinden

Das alles trug nicht selten zu einem unbefriedigenden Bild der bebauten Umwelt bei. Bruch der Maßstäblichkeit und einförmige Gestaltung sind zwei der am häufigsten beklagten Kennzeichen von Orts- und Straßenbildern.

Abstandsflächen, Baulinien, Zahl und Größe der Fenster in Richtung Nachbarn sichern gegen Willkür jeweils in beiden Richtungen. Einheitliche Bauregeln hatten früher beachtliche Erfolge gebracht. Münchens schönste Straßen, die Ludwigstraße und die Maximilianstraße, wurden unter strengen gestalterischen Auflagen vor der damaligen Altstadt in Wiesen und Weiden geplant. Leider gibt es eine solche konsequente Haltung zur Stadt- oder Dorfgestaltung nur noch selten oder nicht mehr.

Bauunternehmer Heiko Brunzel hierzu: „Historische Ortsbilder als wertvolle Zeugnisse und als Teil einer liebenswerten Umwelt zu pflegen, wird zunehmend als wichtiger öffentlicher Belange erkannt. Das Bestreben, sie auch künftigen Generationen zu erhalten, wird dann Erfolg haben, wenn es gelingt den Wert einer gewachsenen Ortsgestalt im Bewusstsein der Menschen zu verankern. Dabei darf Ortsgestaltung nicht isoliert gesehen werden, sondern als Konzeptbeitrag zur Funktionsfähigkeit. Bauvorschriften mit den erhaltenen Bestimmungen geben Gemeinden die Möglichkeit durch Gestaltungssatzungen örtliche Bauvorschriften über besondere Anforderungen an bauliche Anlagen zu erlassen, soweit das zum Schutze bestehender Bauten, Straßen, Plätzen oder Ortsteilen erforderlich ist. Dadurch wird die vor Ort lebende Gemeinschaft in eigener Verantwortung dafür Sorge tragen, dass ihre Umgebung die besondere Eigenart erhalten  und bewahrt bleibt.“

V.i.S.d.P.:

Heiko Brunzel

Bauunternehmer

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